Sardinien mit Kindern: 6 exklusive Tipps von Reisebloggern die du unbedingt ausprobieren musst

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Sardinien steht vor allem für Eines:

Traumstrände.

Aber wußtest du, dass Sardinien auch Wildpferde, beeindruckende Felsformationen und wiederum eigene kleine Inseln hat?

Du willst nicht den ganzen Urlaub am Strand liegen?

Dann kommt mit auf Entdeckungsreise. Ich habe zwei Reiseblogger nach ihren besten Tipps für einen Sardinien-Urlaub gefragt und sie hatten gleich mehrere Ideen.

Lass uns loslegen:


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1. Die bezaubernde kleine Insel San Pietro

Foto: Jens Hoffmeister

Sardinien ist eine so große Insel, dass ihr dessen Inselcharakter bisweilen vergessen werdet, obwohl es durchaus überall typische Anzeichen darauf gibt.

Vor allem die vielen wunderschönen Strände und die zum Teil sehr dünne Besiedlung im Landesinneren können hier als unübersehbare Inselmerkmale angeführt werden.

Und weil Sardinien so riesig ist benötigt Ihr für jeden Ausflug ein Mietauto. Staus zum Strand oder vom selbigen weg sind im Sommer leider normal.

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Da wir schon in den Vorjahren auf die Idee gekommen sind, einen kleinen Urlaub vom Urlaub zu nehmen, haben wir diesmal die winzige Insel San Pietro ganz im Südwesten Sardiniens dafür auserkoren.

So weit ab von jedem Massentourismus erschien sie uns als perfektes Ziel für einen Ausflug mit Übernachtung.

Wie kommst du nach San Pietro?

Die Anfahrt von Cagliari über den Fährhafen Portoscuso und dann nach Carloforto auf San Pietro schien mit 2,5 Stunden durchaus kurz, entpuppte sich auf den alten Straßen dann aber doch als langwierig.

Immerhin mit herrlichen Ausblicken auf die bizarre Landschaft im Landesinneren. Die Fährüberfahrt selbst dauert nur eine halbe Stunde und sobald Ihr Euch der hübschen Inselhauptstadt Carloforto nähert, werdet Ihr dieses unvergleichliche Inselgefühl spüren.

Was kannst du auf San Pietro unternehmen?

Foto: Jens Hoffmeister

San Pietro ist eine ganz kleine Welt für sich:

Hier wird aufgrund einiger ungewöhnlicher Winkelzüge der Geschichte ein alter ligurischer Dialekt gesprochen, die Vorfahren der heutigen Bewohner*innen, stammten aus Ligurien und hatten im 16. Jahrhundert die Insel Tabarca an der tunesischen Küste besiedelt.

Zwei Jahrhunderte später zogen die meisten von ihnen weiter nach San Pietro, wo sie Carloforte gründeten und dieses Städtchen nach dem damaligen König, der ihnen die Insel geschenkt hatte, benannten. Bis heute sind die ligurischen und auch nordafrikanischen Einflüsse in Architektur, Kultur, Bräuchen und in der Speisekarte unübersehbar.

Die Inselhauptstadt ist ausgesprochen gemütlich. Malerische Gassen gebildet von kleinen Häusern in hellen Pastellfarben ziehen sich den Hügel hinauf.

Abends könnt ihr in einem der sehr einladenden Straßenrestaurants dinieren und anschließend auf der schönen Piazza di Repubblica mit euren Kindern ein Eis genießen und dabei dem gemütlichen Stadtleben zuschauen. Manchmal bewegt sich sogar ein archaisches Straßentheater durch die autofreien Straßen der Altstadt.

Die Insel selbst zeigt sich angenehm hügelig mit hübschen, weißen Bauernhäusern zwischen der duftenden mediterranen Macchia-Landschaft. Weingärten wechseln sich mit Olivenhainen ab.

Im Norden und Westen dominieren Steilküsten, im Osten und Süden gibt es durchaus idyllische, kleine und zum Teil sehr flache Sand- und Kiesstrände.

Auf San Pietro könnt Ihr außerdem gut wandern, die großen Salinen besuchen und mit etwas Glück Flamingos beobachten. Die Insel der Falken lässt sich auch gut mit dem Boot erkunden. Vom Meer aus bieten sich sehr unterschiedliche Ansichten, in bezaubernde Buchten, prächtige Grotten und auf bizarre Mondlandschaften vulkanischen Ursprungs.


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2. Die wilden Pferde auf der Hochebene Giara di Gesturi

Foto: Jens Hoffmeister

Auf dieser in Zentral-Sardinien aus der Landschaft imposant herausragenden Hochfläche gibt es neben einigen archäologischen Turmruinen aus der Bronzezeit eine wilde Fels-, Korkeichen- und Macchia-Landschaft, die heute als Naturreservat geschützt ist.

Da der Untergrund aus undurchlässigem Basalt besteht, bilden sich im Winter größere Seen auf der Hochebene, die im Sommer jedoch fast vollständig austrocknen.

Unsere Wanderung durch dieses beeindruckende Naturreservat war sehr abwechslungsreich. Vor allem die seit Jahrtausenden hier oben lebenden 600 Wildpferde haben uns fasziniert.

Mal standen sie weit entfernt in kleinen Herden zusammen, kurz darauf sprang eine andere Herde direkt vor uns über den Weg. Hier oben könnt ihr aber auch noch viele andere Wild- und Haustiere beobachten.

Am Abend sind wir ein Stück mit einer Ziegenherde gewandert. Ein kleiner botanischer Garten sorgt zusätzlich für etwas Abwechslung. Der Start der Wanderung beginnt an diesem Parkplatz.

3. Der vielfältige Vergnügungspark Sardegna in Miniatura

Foto: Jens Hoffmeister

Direkt vor der Giara di Gesturi befindet sich der kleine Vergnügungspark Sardegna in Miniatura, der ursprünglich vor allem aus einem Gelände bestand, auf dem viele Gebäude und Sehenswürdigkeiten Sardiniens im Miniaturformat nachgebaut wurden.

Dieser Bereich wirkt ein bisschen, wie aus der Zeit gefallen, hat aber durchaus seinen Reiz für kleinere Kinder. Außerdem könnt Ihr eine Vorstellung in einem Planetarium besuchen, die schon auch sehenswert ist.

Die Hauptattraktion war jedoch der Dinosaurierpark, in dem verschiedenste Dinosaurier in Lebensgröße relativ hochwertig aufgebaut sind und sich bei der Führung sowohl bewegen, als auch Geräusche von sich geben.

Am Ende der Führung kommt Ihr dann auch noch durch eine nachgebildete Eiszeit mit ebenfalls animierten Mammuts und Säbelzahntigern.

Ihr könnt mit einer kleinen Eisenbahn durch das Gelände tuckern oder auf Booten um das Miniatursardinien schippern.

Neben einigen etwas lieblos gepflegten Terrarien und Vogelkäfigen gibt es seit kurzem auch eine Erweiterung des Dinosaurierparks, in der der Haifisch des Miozän, der riesige Megalodon, zum Leben erweckt wird. Natürlich gibt es auch ein durchaus akzeptables Restaurant vor Ort.

Parken könnt ihr hier.

4. Die uralten Felsengräber der Nekropole von Montessu

Foto: Jens Hoffmeister

Dieser archäologische Park in Südsardinien eignet sich hervorragend für eine kleine Wanderung am Nachmittag.

Er besteht aus unterschiedlichen in die Felsen gehauenen Grabkammern der Jungsteinzeit, die bis in die Bronzezeit weiter ausgebaut wurden.

Häufig finden sich uralte Muster und Verzierungen an den Eingängen und eure Kinder werden begeistert von einer zur nächsten Höhle rennen.

Parken könnt ihr hier.

5. Die Schildkröten, Hirsche und Wildschweine im Monte Arcosu Nationalpark

Foto: Jens Hoffmeister

Der WWF Italien verwaltet das sehr wilde und im Sommer heiße Naturschutzgebiet Monte Arcosu nahe der Inselhauptstadt Cagliari, in dem Ihr herrlich wandern und Tiere beobachten könnt.

Wir haben den sardischen Hirsch durchs Gebüsch springen sehen, ein kleines sardisches Wildschwein hat uns begrüßt und auf Nachfrage haben uns die jungen Parkwächter auf eine recht große Landschildkröte aufmerksam gemacht, die in der Nähe des Besucherzentrums im Schatten vor sich hin döste.

2018 hat ein Sturm das Besucherzentrum und die Zufahrtsstraße verwüstet und seitdem ist es anscheinend schwieriger geworden, über die Offroad-Wege dorthin zu gelangen.

Ihr solltet auf jeden Fall vorher anrufen, um Euch zu erkundigen, ob eine Anfahrt möglich und ob das Besucherzentrum geöffnet ist (Telefon: 070/7968416)

Lies schnell weiter, denn es wartet noch ein sehr cooler Tipp auf dich.

Danke für diese Tipps an Jens

Jens lebt seit 2011 mit seiner portugiesischen Partnerin und seinen Töchtern zwischen Berlin und Lissabon. In seinem Blog Portugal mit Kindern sammelt er außergewöhnliche Aktivitäten für neugierige Familien, die auf der Suche nach unvergesslichen Abenteuern in Portugal sind.

6. Schwimmen unter dem Felsbogen von S’Archittu

Foto: Miriam Sarah Palm

Sardinien steht für malerische, karibisch anmutende Strände – doch auch andere Orte taugen als Postkartenmotiv. So etwa S’Archittu im Westen der Insel, unweit der Stadt Oristano gelegen.

S’Archittu ist zunächst einmal ein Küstenort, aber wenige Fußminuten entfernt findet sich eine sehr spezielle Sehenswürdigkeit: Der Felsbogen von S’Archittu.

Über Hunderte und Tausende von Jahren haben Meer und Wind zunächst eine Grotte in den weißen Kalkstein, der ins Meer ragte, geschlagen.

Inzwischen ist S’Archittu ein Bogen – unter dem man hindurch schwimmen kann. Seit 1989 ist S’Archittu ein geschütztes nationales Denkmal auf Sardinien.

Wie kommst du zum Felsbogen von S’Archittu?

Der Ausflug zum Felsbogen beginnt für die meisten in S’Archittu selbst.

Dort kannst du dein Auto parken und dich dann auf den rund zehnminütigen Fußweg zum Felsbogen machen. Der befindet sich unweit der kleinen Bucht Spiaggetta dell’Arco, die immerzu gut besucht ist.

Was kannst du am Felsbogen unternehmen?

Foto: Miriam Sarah Palm

Vom Strand aus kannst du entweder zu dem Bogen schwimmen und auch einmal hindurch. Das geht übrigens auch mit Kindern, wenn diese einigermaßen fit sind. Ich habe die Schwimmrunde mit einer Siebenjährigen unternommen, das hat sie mit einigen Pausen gut geschafft.

Oder du gehst an Land auf die Meereszunge. Wer mutig ist, springt von den verschiedenen natürlichen Plattformen – acht bis 15 Meter hoch – ins Mittelmeer. Aber Achtung – denn unten schwimmen immerhin andere Touristen. Und so manch einer hat auch die Schnorchelmaske auf und bekommt die Action drum herum nicht mit.

Wer es lieber großzügiger am Strand mag, besucht stattdessen die Spiaggia di S’Archittu direkt an dem Küstenort. Hier hast du mehr Platz und kannst dir auch ein Kanu mieten, um damit zum Felsbogen zu paddeln.

Und wenn du noch nicht genug hast, wanderst du ans südliche Ende des Strandes von S’Archittu, an der Bucht Spiaggia Stella vorbei, und genießt die Aussicht vom Turre de se Putu.

Danke für diese Tipps an Miriam

Miriam bloggt unter Nordkap nach Südkap – wie der Name schon sagt hauptsächlich aus Norwegen und dem hohen Norden sowie dem südlichen Afrika. Ob Löwen- oder Nordlichter-Safari, sie nimmt dich mit zu ihren Lieblingsorten und teilt ihre Magical Moments mit dir.

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